Mondkalender
Die verschiedenen Formen des Mondkalenders:
Man weiß durch Fundstücke und Aufzeichnungen, dass schon frühe Kulturen den regelmäßigen und übersichtlichen Rhythmus des Mondes für die Entwicklung von Kalendern nutzten und dabei ihre eigenen, meist sehr verwandten Methoden benutzten.
- Siderische Lunarkalender bestimmen den Tag nach der Position des Mondes am Himmel, er brauchte nach ihren Berechnungen 27,321 Tage.
- Synodische Lunarkalender hingegen richteten sich nach den Mondphasen und so ist ein synodischer Monat, also die Periode zwischen zwei Mondphasen, mit 29,53 Tagen um rund zwei Tage länger als ein siderischer Monat.
- Der altrömische und der islamische Kalender basieren beide auf dem synodischen Lunarkalender mit 29,53 Tagen, also 12 synodischen Monaten und damit ein Mondjahr mit 354 Tagen. Diese Form der Mondkalender bezeichnet man als "Freie Lunarkalender".
- Der jüdische und der altgriechische Kalender basieren auf dem "Gebundenen Lunarkalendern" oder "Lunisolarkalendern", hierbei handelt es sich um eine Synchronisation von Mondjahr und Sonnenjahr. Das heißt, es wurden Schaltmonate eingefügt um auf ein grades Zahlenverhältnis zu kommen und den Jahresverlauf somit korrekt bestimmen zu können.


