Mondkalender
Der Mond und seine Auswirkungen
Es gibt in der Astronomie mehrere Theorien, wie der Mond entstanden ist. Eine davon besagt, dass der Mond einst Teil unserer Ur-Erde war. Vor vielen Jahrtausenden sei ein Planetoid von der Größe des Mars auf die Ur-Erde aufgetroffen, habe die Erdkruste aufgebrochen und eine große Menge an Materie sei in die Umlaufbahn geschleudert wurden. Durch die Gravitation der Erde formte sich der Mond.
Der Erde damit verwandter Mond beeinflusst in vielerlei Hinsicht unseren Planeten und seine Bewohner. Es gibt eine gesicherte und nachweisbare Korrelation zwischen den Mondphasen und den Gezeiten. Der Grund dafür ist das physikalische Phänomen der Schwerkraft, denn die Anziehungskraft des Mondes staut das Meerwasser dort am höchsten auf, wo sie am stärksten ist, dann herrscht Flut. Auf der dem Mond abgewandten Erdseite entsteht ein zweiter Wasserberg, an einigen Küsten hebt und senkt sich der Meeresspiegel um viele Meter, Millionen Tonnen von Wasser werden bewegt. Der Mensch besteht bis zu 70% aus Wasser und daher liegt es nur nahe, dass wir dem Einfluss des Mondes genauso ausgesetzt sind wie das Meer.
In vielen Kulturen spielt der Mond eine wichtige Rolle. Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond gefeiert und auch in Asien orientieren sich viele traditionelle Feste nach dem Mond. Seit jeher richten sich verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt nach der Stellung des Mondes am Himmel und haben dabei ihre eigenen, meist sehr verwandten Kalender errechnet, die Mondkalender.


